- Eigenartige Gesetzgebung
- Nachsorge von süchtigen Menschen
- Einfachere Bedingungen für Einwohner von Österreich
- „Kleines“ vs. „Richtiges“ Glücksspiel
- Die Glücksspielbranche ist auf dem Vormarsch
Die Gesetzgebung zum Glücksspiel in Österreich ist einzigartig und ziemlich kompliziert. Alle Formen von Spielen – einschließlich Kartenspiele, Spielautomaten, Wetten usw. – sind legal. Es gibt jedoch viele Einschränkungen.

Zum Beispiel müssen alle Casinos, von denen es nicht viele gibt, in Übereinstimmung mit einer speziellen Firma operieren, die das Spiel von süchtigen Menschen einschränkt. Bei Bedarf werden harte Maßnahmen ergriffen, um das Problem anzugehen.
Besonderheiten der Gesetzgebung
Die Regeln für Online-Glücksspiele besagen, dass in Österreich ansässige Unternehmen das Recht haben, für das Internet, Smartphones und Fernsehen zertifiziert zu werden. Nur Einwohner von Österreich können dies reibungslos nutzen. Ausländische Betreiber müssen zahlreiche Hürden bewältigen.
Die Österreicher scheinen sehr risikobereit zu sein. Sie wetten gerne, besonders im Fußball- und Wintersport. Poker ist auch sehr beliebt. Da in Österreich nicht viele Casinos offiziell arbeiten, spielen viele Menschen online. Im Jahr 2012 wurden mehr als 14 Mrd. Euro umgesetzt, wobei die Einnahmen von Online-Casinos und Sportwetten um 7% gestiegen sind.
Ein weiteres Merkmal des Glücksspiels im österreichischen Stil ist eine Unterscheidung zwischen „richtigem“ Glücksspiel und „kleinem“ Glücksspiel. Das erste bezieht sich auf das Spielen für große Geldsummen und das zweite auf Wetten, die 50 Cent nicht überschreiten.
Hohe Betriebskosten und hohe Steuern sind auch für die österreichische Glücksspielgesetzgebung charakteristisch.
Trotz der Besonderheiten der Branche in Österreich und Schwierigkeiten bei der Lizenzierung stammen einige der erfolgreichsten europäischen Glücksspielunternehmen aus Österreich. Man kann also davon ausgehen, dass die Bedingungen als vorteilhaft erachtet werden können.
